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CIA interessiert sich für das Web 2.0

US-Geheimdienst investiert in Unternehmen, das soziale Medien auswertet

Der US-Geheimdienst CIA will offensichtlich Web-2.0-Angebote wie Blogs oder Twitter überwachen. Dazu hat die CIA über ihre Beteiligungsgesellschaft In-Q-Tel in das Softwareunternehmen Visible Technologies investiert, das sich auf die Auswertung sozialer Internetangebote spezialisiert hat.
Mit Hilfe seiner Lösung könne der CIA wichtige Einsichten in die Kommunikation in Web-2.0-Angeboten gewinnen, schreibt Visible Technologies in einer Mitteilung. Das Unternehmen überwacht täglich rund 500.000 Websites wie Blogs, Twitter-Feeds, Foto- und Videoportale sowie die Nutzerrezensionen bei Amazon. Mit den gewonnen Daten können Unternehmen beispielsweise herausfinden, was Nutzer auf diesen Angeboten über sie schreiben. Außerdem bewertet die Software, ob die Beiträge positiv, neutral oder negativ für den Auftraggeber sind.

Quelle: Golem

Garys Social Media Count

(via)

Did You Know? Version 4.0

(via Alex Boerger)

Video: Elektrischer Reporter über die Zukunft des Journalismus: Wer soll das bezahlen?

Elektrischer Reporter – Zukunft des Journalismus: wer soll das bezahlen?

Aus der Welt der Massenmedien ist eine der Medienmassen geworden. Das Internet hat die ökonomische Basis von Medien und Journalismus auf den Kopf gestellt: Nicht mehr Berichterstattung ist ein rares Gut, sondern die Aufmerksamkeit des Publikums. Das hat schwerwiegende wirtschaftliche Folgen: wegbrechende Auflagen und Anzeigenerlöse können Verlage nur zu einem geringen Teil durch Online-Werbung kompensieren.

Wie also soll Journalismus künftig finanziert werden? Die Verleger fühlen sich von Google enteignet und verlangen staatliches Eingreifen, einige denken laut über Bezahlinhalte nach, und in den USA übernehmen bereits gemeinnützige Stiftungen die Finanzierung investigativer Reportagen. Derweil verdienen journalistische Einzelkämpfer, wie beispielsweise Technologie-Blogger, gutes Geld. Was machen sie anders? Und: Wäre es denkbar, dass künftig Leser selbst Journalisten für ihre Reportagen bezahlen?

Best of the Internet - Ausstellung in Mainz vom 2.10 bis 4.10.2009 im pengland Mainz

Es beginnt mit einem leeren Raum, einem Drucker, einigen Rechnern und Beamern.

Die Besucher werden zum Aussteller indem sie ihr persönliches “Best of the Internet” als Projektion oder Ausdruck an die Wand bringen. Egal ob Kitty Content oder MIT-Vorlesungen.

Bei dem Event geht es vorallem um den Austausch und die gegenseitige Inspiration. Ziel ist es für drei Tage das Pengland in eine lebendige Linksammlung zu verwandeln. Best of Internet Peng Pengland Mainz

Freitag 02.10.
ab 19 Uhr Ausstellung
21 Uhr Powerpoint Karaoke

Samstag 03.10.

ab 15 Uhr Ausstellung
21 Uhr Youtube Abend

Sonntag 04.10.
15-18 Uhr Ausstellung

Video: “Elektrischer Reporter” über den Web-Wahlkampf der Parteien

Elektrischer Reporter – Web-Wahlkampf: im Maschinenraum

Video: Prof. James Boyle über “Science Commons”

Der amerikanische Jura-Professor James Boyle spricht im Rahmen der “Google Tech Talks” über Wissenschaft und Open Access, semantische Wissensformate für maschinenlesbares Wissen, wissenschaftliches Information-Retrieval und sein Projekt “Science Commons”, das viele dieser Punkte adressieren soll und so den Forschungskreislauf vereinfachen soll:

Science Commons was launched to expand the Creative Commons mission into the scientific realm. James Boyle will be talking about two Science Commons projects: The Neurocommons and the Materials Transfer Project. The Materials Transfer Project uses standard machine readable licenses so that one day sharing biological materials between labs might be as easy as buying books from Amazon. If these words weren’t forbidden at Google, he’d describe the Neurocommons as a first draft of an open “semantic web” for neurology. The overall goal is to take some of the ingenuity we devote to allowing teenagers to flirt with each other online, or people to share and find…

Ablaufdatum für Daten im Internet implementiert

“This article will self-destruct: A tool to make online personal data vanish”

Informatiker der University of Washington haben einen Prototyp für ein Programm entwickelt, das Daten nach Ablauf einer gewissen Frist unwiederbringlich unlesbar macht, wie heise online und ORF Futurezone berichten:

Das “Vanish” genannte Programm ist als Plugin für den Browser Firefox erhältlich und ist Open Source. Nach der Eingabe eines Ablaufdatums werden die Daten - etwa der Inhalt einer E-Mail - verschlüsselt und der fragmentierte Schlüssel in Peer-to-Peer-Netzwerken verteilt. Durch die hohe Fluktuation von Rechnern in solchen Netzwerken verschwinden die Schlüsselteile mit der Zeit und auch der Sender selbst kann die Daten nicht mehr entschlüsseln. Der Zusatznutzen gegenüber normaler Mail-Verschlüsselung liegt darin, dass die erzwungene Herausgabe von kryptographischen Schlüsseln, wie sie etwa in Großbritannien rechtlich vorgesehen ist, nicht wirkt.

(via Datenschutz.de)

Welcome to the internet, but we’re sorry: The clip you selected isn’t available from your location.

We’re sorry but the clip you selected isn’t available from your location. Please select another clip.

Veranstaltungshinweis: FoeBud PD: “Suchmaschinen - Weltbild-formende Quasimonopole und Alternativen” (Bielefeld, 10.Mai)

PUBLIC DOMAIN # 153 am Sonntag, 10. Mai 2009:
Suchmaschinen - Weltbild-formende Quasimonopole und Alternativen
Vortrag von Wolfgang Sander-Beuermann (MetaGer)

Suchmaschinen & Daten, Daten, Daten … Die Weg- und “Webweiser” im Internet: woher sie kommen und wohin sie gehen (können)

In der Veranstaltungsreihe PUBLIC DOMAIN spricht Dr. Wolfgang Sander-Beuermann über Suchmaschinen und ihren Datenhunger. Er ist Leiter des Suchmaschinenlabors MetaGer an der Universität Hannover und Gründungsmitglied des SuMa e.V., der sich mit Suchmaschinen-Technologie und freiem Wissenszugang beschäftigt.

Die Machtkonzentration durch Meinungs- und Weltbild-formende Quasimonopole von Suchmaschinen ist für eine pluralistische Demokratie ebenso gefährlich wie der Datenhunger und das angesammelte Wissen über die Nutzer. Alternative, nicht-monopolistische Zukunftsvisionen gibt es durchaus, sie sind jedoch nur mit dem Engagement vieler erreichbar. Sander-Beuermann plädiert daher für eine globale Initiative der Zivilgesellschaft.

Termin: Sonntag, 10.5.2009
Zeit: 15:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Bunker Ulmenwall, Kreuzstraße 0, 33602 Bielefeld
Veranstalter: FoeBuD e.V.

Den FoeBud gibt es jetzt übrigens auch bei Twitter.






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