Der Elektrische Reporter über kollaborative Filter, Personalisierung, Empfehlungsdienste, Amazon, Last.fm und Pandora:
Elektrischer Reporter – Vorschlagsysteme: Mit den besten Empfehlungen
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Wie ZDNet berichtet hat Google am 28. Januar 2009 seine Datenschutzbestimmungen geändert:
Suchmaschinenanbieter zeichnet jetzt auch Anwender-Interaktionen mit Google-Diensten auf
Google hat seine Datenschutzrichtlinien am gestrigen Data Privacy Day geändert, ohne öffentlich darauf hinzuweisen. Wie Digital Inspiration berichtet, protokolliert und speichert der Suchmaschinenanbieter ab sofort nicht mehr nur User-Daten wie Webanfrage, IP-Adresse sowie Browser-Typ und zeichnet diese in Form von Serverprotokollen auf. Vielmehr erfasst er jetzt auch Informationen, ob und wie Anwender Google-Dienste nutzen. Dies begründet das Unternehmen damit, Anwender etwa vor Phishing schützen zu wollen.
Google spuckt derzeit bei vielen Suchbegriffen folgende ominöse “Malware-Warnung” aus:
Update: Sascha Borowski hat die Panne dokumentiert und die Ursache recherchiert:
Der Grund für die Panne blieb anfangs unklar. Zunächst wurde ein Ausfall bei stopbadware.org nicht ausgeschlossen, einer Organisation, mit der Google seit längeren zusammenarbeitet, um Internetnutzer vor dem Besuch gefährlicher oder schädlicher Webseiten zu warnen.
Inzwischen scheint allerdings der wahre Schuldige gefunden. Menschliches Versagen soll nämlich die Ursache für den Zwischenfall gewesen sein. Im offiziellen Google-Blog räumt das Unternehmen die Panne ein und spricht von einem “menschlichen Fehler”. Google habe von stopbadware.org eine neue Liste mit gefährlichen Internetseiten bekommen. Durch die Einspielung dieser Liste seien versehentlich alle Internetseiten, die von Google indiziert sind, als “gefährlich” gekennzeichnet worden. Und das sind viele Milliarden.
Letztlich habe die Panne rund 40 Minuten gedauert, dann sei der Fehler gefunden und behoben gewesen, heißt es im Google-Blog weiter.
Das Web Service Modeling Toolkit zur semantischen Beschreibung von Web Services (Semantic Web Services) liegt seit heute in Version 1.4.1 vor:
While the WSMT development team continue to work on the next major release of the Web Service Modeling Toolkit we feel it is time for us to put out a patch release with some bug fixes, minor feature enhancements and most notably the integration of the IRIS reasoner (along with the latest version of WSML2Reasoner) into the WSMT’s Reasoning View. All the information related to the WSMT can be found on http://wsmt.sourceforge.net, where you can download the latest release, check screenshots and record any bugs and feature requests you may have. The team welcomes any feedback you may have either via the wsmt site or via email.
Quelle:
http://sourceforge.net/forum/forum.php?forum_id=735223
Neben SAWSDL haben letzte Woche ebenfalls Web Services Addressing Metadata und Web Services Policy den Status einer W3C-Empfehlung erhalten. Die Gruppen haben damit ihre Arbeit getan und werden geschlossen.
Derweil wurde gestern eine neue OWL Arbeitsgruppe gegründet, die OWL erweitern und modifizieren soll.
Sie auch http://www.w3.org/News/2007
Die Schnittstellenbeschreibungssprache Semantic Annotations for WSDL and XML Schema (SAWSDL) hat vom W3C den Status einer Recommendation erhalten. SAWSDL ist eine Weiterentwicklung von WSDL-S und stellt eine Reihe von Erweiterungen für die Web Service Description Language (WSDL) zur Verfügung, mit denen sich Web Service-Schnittstellen mit formaler Semantik aus externen Ontologien anreichern lassen. Dadurch soll ein automatisiertes Auffinden, Abgleichen, Zusammenfügen und Aufrufen von Web Services möglich werden.
Aus dem W3C-Newsletter:
The World Wide Web Consortium today released “Semantic Annotations
for WSDL and XML Schema” (SAWSDL) as a Recommendation. With these
attributes, semantic annotations can be added to Web Services
Description Language (WSDL) components for use in classifying,
discovering, matching, composing and invoking Web services. The
companion “Usage Guide” is a Working Group Note that shows through
examples how to associate semantic annotations with a Web service.
Read about the SAWSDL Working Group and about Web services.http://www.w3.org/TR/2007/REC-sawsdl-20070828/
http://www.w3.org/TR/2007/NOTE-sawsdl-guide-20070828/
http://www.w3.org/2002/ws/sawsdl/
http://www.w3.org/2002/ws/
Aus aktuellem Anlass stelle ich hier nochmal den Link zu einer Seminararbeit von mir aus 2006 zum Thema Semantic Web ein. Die Arbeit enstand im Rahmen eines Internettechnologie-Seminars bei Prof. Herbert Göttler und Thomas Gottron. Sie vermittelt die Vision des Semantic Web, die zugrundeliegenden Techniken (Schichtenmodell), Sinnhaftigkeit (u.a. die Grenzen von XML) sowie einige Beispiele und einen Ausblick auf Anwendungsmöglichkeiten wie z.B. Semantic Web Services.
PDF-Download unter
http://www.informatik.uni-mainz.de/lehre/it/download/vortrag_12/Ausarbeitung.pdf
Hier gäbe es noch die Folien des Vortrags.
Falls jemand Interesse daran hat, in das Thema Web Services einzusteigen, so sei auf die einführende Literatur von Thorsten Horn hingewiesen. Auf http://www.torsten-horn.de/techdocs/java-soap-axis.htm beschreibt er einfach nachvollziehbar die ersten Schritte auf diesem Gebiet bezüglich SOAP, Java und Axis.
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