-->

Archive for the 'StudiVZ' Category

Video: Außer Kontrolle: Digitale Daten

Video: “Elektrischer Reporter” über den Web-Wahlkampf der Parteien

Elektrischer Reporter – Web-Wahlkampf: im Maschinenraum

ZAPP:Datenstrip im Netz: Der Missbrauch persönlicher Profile


(via)

StudiVZ-Geschäftsführer: “Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen Daten jetzt herausgeben”

Im Spiegel-Interview mit dem StudiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke, das gestern veröffentlich wurde erklärte dieser stolz wie durch die Zustimmung der Kunden zu den neuen AGB in Zukunft die “Zusammenarbeit” mit Ermittlungsbehörden bei Kiffer-Fotos und ähnlichem vereinfacht wird:

Riecke: Wir haben die Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung aus zwei Gründen geändert. Zum einen, um zielgerichtet werben zu können. Zum anderen, um Konflikte mit Ermittlungsbehörden zu vermeiden.

SPIEGEL ONLINE: Welche Konflikte?

Riecke: Wir stehen da zwischen den Fronten. Auf der einen Seite der Datenschutz, auf der anderen Seite die Ermittler. Das Telemediengesetz verbietet uns, ohne Zustimmung der Nutzer Nutzungsdaten zu speichern. So hat der BGH vorigen Herbst entschieden. Die Kripo- und LKA-Beamten verlangen aber genau diese Daten von uns, die wir laut Datenschützern nicht speichern dürfen. Deshalb haben wir die Nutzer der Speicherung der Nutzungsdaten zustimmen lassen.

Quelle:

P.S.: Auch heise.de berichtet.

Think before you post

“Think before you post” - eine Kampagne gegen den sorglosen Umgang mit seinen Daten im Netz:

Siehe auch:
http://www.adcouncil.org/default.aspx?id=56

(via)

Frontal 21 über Intimes im Netz

Die Sendung von Frontal 21 über die Gefahren von persönlichen Daten im Netz, die bisher nur in der ZDF-Mediathek zu sehen war, jetzt auch bei Youtube:

(via)

Demokratie braucht Freiräume: Stellungnahme des Bundesausschusses der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) zur Intensivierung staatlicher Überwachung

Der Bundesausschusses der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) hat unter dem Motto “Demokratie braucht Freiräume” eine sehr gut ausgearbeitete und umfassende Stellungnahme zur Intensivierung staatlicher Überwachung abgegeben. Aus der Pressemitteilung:

Gegen die Schwächung des Datenschutzes und die Intensivierung staatlicher Überwachung wendet sich der Bundesausschuss der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG). So schaffe zunehmende staatliche Kontrolle ein Klima von Misstrauen, Bürgerinnen und Bürger würden unter Generalverdacht gestellt. Nach Ansicht der KJG aber ist politische Partizipation auf Plattformen ohne Überwachung angewiesen. Gerade Kinder und Jugendliche müssen lernen können, ihre Meinung ohne Furcht zu vertreten. Schule soll ihnen dazu Bewusstsein für Datenschutz und Privatsphäre vermitteln.

Die Stellungnahme steht auf der Homepage der KJG zum Download (PDF) bereit.

Berliner Datenschutzbeauftragter Alexander Dix fordert energisches Gegensteuern zur Überwachungsgesellschaft

Der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix kritisiert in seinem am heutigen Mittwoch präsentierten Tätigkeitsbericht 2006 (PDF-Datei) “drastische Einschränkungen des Datenschutzes in Europa und Deutschland”. Obwohl sich politische Allmachtsphantasien von einer kriminalitätsfreien Gesellschaft nicht verwirklichen lassen würden, seien die Befugnisse der Sicherheitsbehörden immer weiter ausgedehnt worden. “Unverdächtige Bürger können immer weniger erkennen, unter welchen Voraussetzungen sie Objekte staatlicher Überwachung werden”, moniert Dix. Auch fehle es an Regelungen, welche die “ausufernde” Kontrolle der Bevölkerung durch Transparenz, Auskunfts- und Korrekturrechte der Betroffenen und Löschungsfristen zumindest teilweise Anzeige begrenzen könnten.

Mehr unter: http://www.heise.de/newsticker/meldung/87526

“StudiVZ verliert massenweise Daten”

…berichtet auch die FTD:
http://www.ftd.de/technik/medien_internet/166981.html

StudiVZ für “bis zu” 100 Millionen Euro verkauft

Wie der Focus (via,via) und der Spiegel Online unter Netzwelt berichten und von vielen schon lange erwartet wurde ist das StudiVZ nun für über 100 Millionen Euro an die bisherige Investorengruppe Holtzbrinck verkauft worden.
In ihrem Blog (mittlerweile offline) vesprechen die StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani, Dennis Bemmann, Michael Brehm:

Und ganz wichtig: Obwohl wir jetzt ganz zur Holtzbrinck-Gruppe gehören, bleibt studiVZ selbstverständlich völlig eigenständig. Genauso bleiben alle Gründer im Management tätig. Auch sämtliche Nutzerdaten bleiben bei studiVZ. Damit ist die Sicherheit Eurer Daten weiter gewährleistet, und es werden von uns auch in Zukunft keine Daten an Dritte – auch nicht innerhalb der Holtzbrinck-Gruppe - weitergegeben.

[Update: Spiegel Online hat seine Behauptung, Holtzbrinck hätte über 100 Millionen hingeblättert, korrigiert - da es keine offiziellen Zahlen gibt sind es nun wohl nur noch “bis zu 100 Millionen”(via)]






Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany
Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany