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Elektrischer Reporter: Mobile Communities

Elektrischer Reporter – Mobile Communities: Unterwegs und unter Freunden

Elektrischer Reporter: Wähler-generierter Wahlkampf

Elektrischer Reporter – Web-Kampagne: Wähler-generierter Wahlkampf

Vorschlagsysteme: Mit den besten Empfehlungen

Der Elektrische Reporter über kollaborative Filter, Personalisierung, Empfehlungsdienste, Amazon, Last.fm und Pandora:

Elektrischer Reporter – Vorschlagsysteme: Mit den besten Empfehlungen

Pace Project - Privacy in the social semantic web

Durch den 25ten Chaos Communication Congress (25C3) bin ich auf ein interessantes Projekt aufmerksam geworden, das sich mit Privacy im Social Semantic Web beschäftigt - Pace:

Pace is the Italian word for peace and spelled like it. The website pace-project.org hosts currently one project, Diki which aims at providing a secure, privacy respecting infrastructure for social semantic web application. More project will follow in future. We see a general problem in the current evolution of the world wide web: It is concentrating in a few websites which hold personal content for Billions of users. The original idea of a distributed world-wide-web is moving into a world wide web owned by a few companies. Our goal is to point out alternatives without loosing any comfort that currently existing web-based solutions brought us. […]

Diki is a peer-to-peer (or better: friend-to-friend) network for social semantic web application. Think of it as an instant messenger program for social networks like del.icio.us, bibsonomy, citeseer, facebook or studivz. Unlike those social networks, diki does not have a central server that stores your private data. The idea of diki is to create a social network that respects the users’ privacy but giving them all functionality that server-based social networks have. In the current release you can create bookmarks, tag them and invite friends. Then you can search for bookmarks in your friends-network.

Weitere Informationen:

Stellenausschreibung: „Informationelle Selbstbestimmung im Web 2.0“ (Uni Kassel)

Die Uni Kassel sucht eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in in Vollzeit für das Projekt „Informationelle Selbstbestimmung im Web 2.0“. Die Stelle ist befristet auf 18 Monate:

Aufgaben sind die selbständige Bearbeitung von Themen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts mit Bezug zu den neuen, interaktiven Anwendungen des Internets wie Foto- und Videoplattformen, kooperative Verschlagwortungssysteme, Blogs und Wikis (”Web 2.0″). Allgemeine Lehrstuhltätigkeit wird nicht erwartet.

Geboten werden die Einbindung in die Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet) mit angenehmem Arbeitsklima und die Arbeit in einem interdisziplinären Forschungsprojekt. Projektpartner ist das Fachgebiet Wissensverarbeitung der Universität Kassel.

Erwünscht sind Prädikatsexamen in Rechtswissenschaften oder überdurchschnittlicher Master of Laws sowie Interesse an innovativen Forschungsfragen des IT-Rechts und die Bereitschaft zur interdisziplinären Arbeit sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Weitere Informationen sind unter http://provet.uni-kassel.de/projekte/info2.0 erhältlich.

Bewerbungsfrist: 24.01.2009

Südkorea: Posten nur noch unter Realnamen

Die südkoreanische Regierung hat ein umstrittenes Gesetz gegen Cyber-Mobbing verabschiedet, das Postings im Internet nur noch unter realem Namen erlaubt. Eine Internet-Sitten-Polizei soll über die Einhaltung der Regelung wachen:

Das umstrittene Gesetz ist nach der Schauspielerin Choi Jin-sil benannt, die sich Anfang Oktober vermutlich aufgrund aggressiven Cybermobbings das Leben genommen hatte. Nach Aussage der Regierung soll das “Choi-Jin-sil-Gesetz” anonym im Internet verbreitete Gerüchte und Hasstiraden auf ungebliebte Menschen verhindern.

Kritiker sehen durch die Regelung allerdings die Meinungsfreiheit in Gefahr. Der Staat versuche mit polizeilichen Überwachungsmaßnahmen, Kontrolle über Online-Diskussionen zu erhalten.

Die Opposition wirft der Regierung vor, den tragischen Tod der Schauspielerin lediglich zu missbrauchen, um ihr Ziel einer stärkeren Internetregulierung umsetzen zu können. Der Regierung gehe es in erster Linie darum, das Web als beliebte Plattform für regierungskritische Proteste zu kontrollieren.

Quelle: ZDNet.de

Wie sicher ist “Googlen”?

Google steht für die Internetsuche schlechthin - so wie Tesa für Klebestreifen, Nutella für Nusscreme oder Tempo für Taschentücher. Doch das grenzenlose “googeln” hat auch Schattenseiten.

(via)

Video-Doku über die re:publica

(via & via)

Web 2.0 - Der Film

Beschreibung der Autoren:

[…]
im Rahmen der Studioproduktion an der Hochschule der Medien in Stuttgart wollen wir dokumentarisch darstellen, was sich hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt. Die Dokumentation, will seine Zuschauer über Interviews mit Szeneintegrierten Bloggern, neuen und bestehenden Web 2.0 Unternehmern, Investoren, Wissenschaftlern und Buchautoren einmal hinter die Kulissen blicken lassen.Anhand von ausgewählten Persönlichkeiten der Web 2.0 Szene in Deutschland soll der Film greifbar machen, was die Beweggründe und Strategien der einzelnen Akteure sind. Dabei begibt sich der Zuschauer in das Umfeld der Macher von Web 2.0 Plattformen. Der Film besucht die Szene live auf Barcamps und Wiki-Wednesdays. Er trifft Blogger, Start-Ups und gestandene Firmen und lässt den Zuschauer somit ein Stück ihrer Welt verstehen.

http://www.web2null-derfilm.de/

StudiVZ-Geschäftsführer: “Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen Daten jetzt herausgeben”

Im Spiegel-Interview mit dem StudiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke, das gestern veröffentlich wurde erklärte dieser stolz wie durch die Zustimmung der Kunden zu den neuen AGB in Zukunft die “Zusammenarbeit” mit Ermittlungsbehörden bei Kiffer-Fotos und ähnlichem vereinfacht wird:

Riecke: Wir haben die Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung aus zwei Gründen geändert. Zum einen, um zielgerichtet werben zu können. Zum anderen, um Konflikte mit Ermittlungsbehörden zu vermeiden.

SPIEGEL ONLINE: Welche Konflikte?

Riecke: Wir stehen da zwischen den Fronten. Auf der einen Seite der Datenschutz, auf der anderen Seite die Ermittler. Das Telemediengesetz verbietet uns, ohne Zustimmung der Nutzer Nutzungsdaten zu speichern. So hat der BGH vorigen Herbst entschieden. Die Kripo- und LKA-Beamten verlangen aber genau diese Daten von uns, die wir laut Datenschützern nicht speichern dürfen. Deshalb haben wir die Nutzer der Speicherung der Nutzungsdaten zustimmen lassen.

Quelle:

P.S.: Auch heise.de berichtet.






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