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Internettechnologie | "Nun war er im Begriff ein Tagebuch anzulegen." -->

Archive for the 'Internettechnologie' Category

Anonym im Netz - Buchvorstellung mit Jens Kubieziel, 6. Juni 2013 in Bonn

Anonym im Netz - Buchvorstellung mit Jens Kubieziel
am 6. Juni 2013 um 19 Uhr im Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76, 53111 Bonn

Wer das Internet für Chats, Facebook, für Unterhaltung oder für die Arbeit benutzt, produziert jede Menge Informationen über sich selbst. Jens Kubieziel hat bei Open Source Press das Buch „Anonym im Netz“ veröffentlicht.

Am 6. Juni 2012 verrät er, wie sich alle mit einfachen Mitteln schützen können. Besucher_innen, die einen Laptop mitbringen, bekommen ganz
praktische Expertenhilfe.

Veranstaltende: Buchladen Le Sabot und der Verein zur Förderung politischer Bildung & Kultur e.V., Eintritt frei.

Freifunk Mainz nimmt Fahrt auf

Marcoi Room
In den vergangenen Monaten haben wir uns in Mainz wieder verstärkt um das Thema Freifunk gekümmert. Nachdem das Projekt zuvor eine Zeit lang etwas schleppend voran ging, treffen wir uns jetzt wieder regelmäßig. Ca. einmal im Monat besprechen wir den aktuellen Stand der Dinge, basteln mit Geräten und Antennen, entwickeln Werbematerialien und Kommunikationsstrategien, planen Workshops und bauen unser Netzwerk weiter aus. Wir freuen uns immer sehr über neue Gesichter.

Unser Ziel
Unser Ziel ist es, ein von Nutzern betriebenes freies Netzwerk aufzubauen, das uns einerseits eine dezentrale und unabhängige Infrastruktur bietet und zweitens mehr Menschen “ans Netz” bringt, sprich den Zugang zum Internet und zu anderen netzbasierten Quellen von Wissen und Kultur ermöglicht. Außerdem haben wir Spaß am Gerät und lernen viel bei der Auseinandersetzung mit Software, Hardware und vielem anderem.

Im Freifunk-Netz stellt jeder Nutzer seinen WLAN-Router für den Datentransfer der anderen Teilnehmer zur Verfügung. Im Gegenzug kann er oder sie ebenfalls Daten, wie zum Beispiel Text, Musik und Filme über das interne Freifunk-Netz übertragen oder über von Teilnehmern eingerichtete Dienste im Netz Chatten, Telefonieren und gemeinsam Onlinegames spielen.

We need you for Freifunk Mainz!
Freifunk Mainz NetzabdeckungUm flächendeckend ein Freifunk-Netz zu realisieren, sind wir auf die Unterstützung Vieler angewiesen: Wir suchen Menschen, die sich bereit erklären, einen Freifunk-Knoten bei sich zu Hause aufzustellen. Wir freuen uns auch über Spenden, mit denen wir weitere Geräte anschaffen können.

Unsere Freifunk-Knoten sind herkömmliche WLAN-Router (günstiges Modell ca. 16€, leistungsstärkeres Modell ca. 43€), die wir mit dem freien Betriebssystem OpenWRT bespielen und auf denen wir unser Funknetz konfigurieren. Jedermann kann sich mit diesen Knoten verbinden und die Knoten vermaschen sich untereinander. So spannen sie - in unserer Vision - ein Netz über die ganze Stadt und darüber hinaus auf. An manchen Knoten bieten wir “Uplinks” ins Internet an, sodass auch WWW-Seiten, E-Mail und alles andere funktionieren. Wer den Ausbau unseres freien Netzes unterstützen will, ist herzlich eingeladen sich bei uns zu melden.

Was du tun kannst
Neben der Bereitschaft, ein Gerät bei sich zu Hause aufzustellen und damit Teil des Netzes zu werden, suchen wir Menschen mit den verschiedensten Kompetenzen. Vom Software- und Hardwaretüftler über Medienpädagogen, Amateurfunker, Fotografen und Mediendesigner. Von Menschen mit guten Kommunikationsfähigkeiten, die gut dokumentieren können, bis hin zu Leuten, die Interesse an Fundraising haben, können wir jede Unterstützung gebrauchen. Und: Wir brauchen dich! Bring deine individuellen Stärken in unser Projekt ein. Werde Teil von Freifunk!

Auf dem Laufenden bleiben
Aktuelle Updates von uns gibt es auf unserer schicken neuen Website und natürlich auf Identi.ca und Twitter. Wer mag, kann auch gerne unsere Facebook-Seite “liken”.

Nächstes Treffen
Am kommenden Samstag, dem 13.04.2013, steht unser nächstes Treffen an, zudem wir wieder alle Interessierten herzlich einladen. Unsere Treffen sind die ideale Gelegenheit, uns und Freifunk kennen zu lernen, Fragen zu stellen, Probleme zu lösen, neue Ideen zu bekommen und zu besprechen und eine gute Zeit zu haben. Bei diesem Treffen wollen wir außerdem einen Verein gründen (den Satzungsentwurf findest du natürlich im Wiki).

Neues Freifunk Mainz Logo Stand April 2013
Unser nächstes Treffen findet statt am 13. April 2013
Ort: Holzturm Mainz-Altstadt
Uhrzeit: 14 Uhr
Eintritt natürlich frei
https://www.freifunk-mainz.de
Wir freuen uns auf dich!

Personalisierte, plattformübergreifende Suche mit MyTag

MyTag ist ein studentisches Projekt, das eine personalisierte, plattformübergreifende Suche realisiert. Verschiedene Tagging-Plattformen von Del.icio.us, über FlickR und YouTube bishin zu Conotea und Bibsonomy müssen nicht mehr einzeln durchsucht werden, sondern lassen sich mittels MyTag bequem auf einer einzigen Plattform konsumieren.

Personalisierte, plattformübergreifende Suche mittels MyTag (Universität Koblenz)

MyTag bietet auch interessante Personalisierungsoptionen: Zum Einen lassen sich externe Benutzerkonten von FlickR oder Youtube in MyTag einbinden und durchsuchbar machen. Zum Anderen implementiert MyTag ein implizites Relevanz-Feedback, d.h. Nutzer müssen keine expliziten Angaben in einem Benutzerprofil hinterlegen, sondern die Interessen des Nutzers werden von der Plattform auf Basis des Such- und Entscheidungsverhaltens automatisch geschlussfolgert. Die Suchergebnisse werden anhand der gesammelten Informationen individuell an die Interessen des Benutzers angepasst und somit optimiert.

Am Donnerstag den 13.11.2008 stellen wir die aktuelle MyTag-Version vor. Gäste sind herzlich willkommen.

Ort: Universität Koblenz, Gebäude B, Raum B013 (Erdgeschoss)

Der Staat klickt mit: Staatstrojaner-Einsatz in Rheinland-Pfalz

Staatstrojaner Demo vor dem BVerfG (CC by @leralle)Wie Mitte Oktober bekannt wurde, wird auch in Rheinland-Pfalz durch Behörden Spionage-Software verwendet, um heimlich Daten aus Privatrechnern auszuleiten. Die öffentliche Aufklärung darüber durch die Landesregierung ist bislang mangelhaft.

In mindestens einem Fall wurde in Zusammenarbeit von Landeskriminalamt (LKA) und Bundeskriminalamt (BKA) eine sog. Quellen-Telekommunikationsüberwachung (kurz: Quellen-TKÜ) vorbereitet und ein Trojaner auf einem Rechner eingeschleust. Laut Innenministerium seien von dem infiltrierten Rechner keine Daten mehr “ausgeleitet” worden. Die Überwachung brach offenbar ab, weil auf den Rechner nicht mehr zugegriffen konnte.

Hintergrund war nach Angaben des Innenministeriums ein Ermittlungsverfahren im Jahr 2010 wegen schweren Raubes. “Da die Polizei in Rheinland-Pfalz zu diesem Zeitpunkt nicht über das notwendige Equipment verfügte” habe sie das BKA um Amtshilfe gebeten, erklärte SPD-Innenminister Roger Lewentz. Das BKA habe die “individuell anzufertigende Überwachungssoftware auf der Grundlage des richterlichen Beschlusses in Auftrag” gegeben und auch geprüft. Sie habe “den richterlichen Vorgaben” entsprochen. Hersteller für den in Rheinland-Pfalz eingesetzten BKA-Trojaner sei ebenfalls die in der Kritik stehende Firma DigiTask gewesen.

Die Vorbereitungen seien auf Grundlage von §100a StPO und nicht auf Basis der in diesem Jahr von SPD, CDU und FDP neu eingeführten Überwachungsbefugnisse im rheinland-pfälzischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (POG) getroffen worden. Auf Basis des POG seien laut Innenministerium bisher weder eine präventiv-polizeiliche Quellen-TKÜ (§31 (3)) noch eine heimliche Online-Durchsuchung (§31c) vorgenommen worden. Ob §100a StPO jedoch überhaupt eine ausreichende Rechtsgrundlage für den tiefen Grundrechtseingriff einer Quellen-TKÜ darstellt, ist juristisch umstritten, wie Thomas Stadler und Ulf Buermeyer aufzeigen.

GRÜNE und CDU haben das Thema am Donnerstag, den 20.10.2011, im Landtag thematisiert und einige Fragen dazu an die Landesregierung gestellt. Diese wurden aus “Zeitmangel” (Fragestunde von vorneherein viel zu kurz angesetzt) allerdings gar nicht erst im Plenum behandelt. Stattdessen wurden sie automatisch in Kleine Anfragen umgewandelt und werden hoffentlich in den nächsten Wochen vom Innenministerium schriftlich beantwortet. Die Piratenpartei hat der Landesregierung derweil einen ausführlichen Fragenkatalog zukommen lassen und verlangt Auskunft per Informationsfreiheitsgesetz. Am 3. November soll das Thema im Innenausschuss des Landtages behandelt werden.

Im 0zapftis.info-Wiki können wie auch für andere Bundesländer Informationen zum Trojaner-Einsatz in Rheinland-Pfalz zusammengetragen werden.

(Bild: CC BY-NC-SA 2.0 by @leralle)

Zwischen Facebook und Behörden-Trojanern: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Constanze Kurz in Mainz

Am 16. November 2011 findet ab 18:00 Uhr eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Constanze Kurz und dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für Datenschutz in der Showbühne Mainz statt. Titel: “Zwischen Facebook und Behörden-Trojanern - Wie sind der Schutz der eigenen Daten und Privatsphäre bei aktiver Internetnutzung noch möglich?”

Immer größere technische Möglichkeiten bringen es mit sich, dass Datenschutz und der Schutz der eigenen Privatsphäre sowohl von kommerziellen Online-Konzernen als auch von staatlichen Institutionen unterminiert werden (können). Wir hinterlassen fortwährend digitale Spuren, mit denen Bewegungs-, Konsum- und Kommunikations- bis hin zu Persönlichkeitsprofilen erstellt werden. Immer detailliertere digitale Dossiers über potentielle Kunden werden angelegt, die Grenze zur Manipulation wird fließend.

Obwohl die Sensibilität bei vielen gestiegen ist, sind es immer noch besonders die sozialen Netzwerke, die einen großen Fundus von persönlichen Daten bieten. Die äußerst beliebte Plattform Facebook zum Beispiel strebt gerade danach, “zentrales Lebensarchiv” seiner Nutzer zu werden. Damit wäre ein Ende der Privatsphäre, wie wir sie kennen, erreicht.

Termin:
16.11.2011, 18 Uhr
Showbühne Mainz
Große Bleiche 17
55116 Mainz

Enquete-Kommission Bundestag: Handlungsempfehlungen zum Thema Datenschutz gesucht

Die Projektgruppe “Datenschutz und Persönlichkeitsrechte” der Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” des Bundestags wird in den nächsten Wochen Handlungsempfehlungen erarbeiten und möchte gerne die Öffentlichkeit beteiligen. Welche Handlungsempfehlungen zum Thema Datenschutz und Persönlichkeitsrechte sollte die Projektgruppe aussprechen? Im Adhocracy-System der Enquete-Kommission kann dazu jedermann Vorschläge einreichen.

Beispiele für mögliche Bereiche sind:

Auch zu anderen Datenschutz-Bereichen sollen gerne Vorschläge zu Handlungsempfehlungen eingereicht werden. Die Projektgruppe wird sich voraussichtlich in ihrer Sitzung am 9. Mai mit den Vorschlägen befassen. Die Vorschläge und Bewertungen sollten deshalb so bald wie möglich eingebracht werden.

Tagung “Semantics and Media” am 14. und 15. Juli in Mainz

Am 14. und 15. Juli findet in Mainz die Tagung „Semantics and Media“ statt. Sie wird vom Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz der Universität Mainz organisiert, dessen Ziel die Erforschung der rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen der Digitalisierung von Medien ist.

Die Geburt des Semantic Web markiert den Anfang eines Paradigmenwechsel von einer digitalen Welt wo Wissen nicht nur dem Menschen sondern auch Maschinen explizit zugänglich ist. Die Idee hinter der Tagung „Semantics and Media“ ist zweifältig. Sie zielt als erstes darauf ab, einem breiten Publikum den Stand der Technik im Semantic Web näher zu bringen. Dazu werden Experten aus den Gebieten Semantic Web und Linked Data einen Überblick über aktuelle Entwicklung in der Repräsentation, Extraktion, Integration und Anwendung von semantischen Methoden in Theorie und Praxis geben.

Das zweite Ziel der Tagung „Semantics and Media“ liegt darin, neue Anwendungen der Medienindustrie vorzustellen, die erst durch den Einsatz semantischer Technologien und anderer intelligenten Methoden für die Aggregation, Integration und Distribution von „rich Media“ möglich gemacht wurden. Dazu referieren Experten aus der Medienindustrie und assoziierten Forschungsinstituten und stellen intelligente und semantische Anwendungen vor, die quer durch die Medienwertschöpfungskette eingesetzt werden.

Termin: 14. und 15. Juli
Ort: Universität Mainz im Philosophicum (Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz)
Tagungsbeitrag: 20€
Anmeldung: Veranstaltungswebseite

Federated Social Web Summit Europe 2011, 4.-6. Juni Berlin

Vom 4. bis 6. Juni wird es in Berlin mit dem “Federated Social Web Summit” eine interessante Konferenz zum Thema Social Web, Open Data, Interoperability, Federated Social Networking und vielem mehr geben. Schwerpunkt sollen Aspekte des Identitätsmanagements und des Datenschutzes sein. Die Konferenz will Entwickler, Datenschützer, IT-Sicherheitsexterpen und viele andere zusammenführen und die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Social networking services have become an enabler for free communication, at times even under adverse circumstances. Architectures, protocols and standards for the Social Web should therefore be designed to be robust against disruption.
Users must further be able to trust the Social Web to communicate securely and anonymously with their peers.
The workshop aims to address, capture and discuss the challenges and potentials these innovations bring along.

Nicht abschließende Liste für gewünschte Diskussionsthemen und Einreichungen:

  • Showcasing interoperability and federation across different social network code-bases, such as the SWAT0 test-cases
  • Concrete lessons learned from social networking interoperability code-bases
  • Detailing privacy requirements for the Social Web and mapping these into concrete technical proposals and considerations.
  • Analysis of attack threats and possible solutions for social networking
  • Policy-based approaches to the Social Web that allow one to communicate and share data across specified target audiences.
  • Considerations from identity management in social networking.
  • Implications of cloud-based social networking on security and privacy, including proposals for privacy-preserving or “private” clouds.
  • Improving the user experience for federated social networking
  • The role of devices such as mobile, augmented reality, and phones in federated social networking.
  • Research on user behavior and privacy in social networks.

Weitere Informationen: Call for papers (Deadline 2. Mai)

Semantic Drupal - turning the web into a database

http://semantic-drupal.com

Arbeitskreis gegen Internetsperren und Chaos Computer Club warnen vor dem Einschleppen von Netzsperren durch neuen Glücksspielstaatsvertrag

Der Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur) und der Chaos Computer Club (CCC) warnen in einer gemeinsamen Mitteiling vor dem Einschleppen von Netzsperren durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag, der zur Zeit abseits der Öffentlichkeit verhandelt wird. Der dem CCC zugespielte Entwurf des Staatsvertrages macht deutlich, dass die Ministerpräsidenten der Bundesländer erneut über die Einführung von Internetsperren nachdenken. Der Arbeitskreis fordert die Ministerpräsidenten der Länder auf, umgehend den Stand der Verhandlungen offenzulegen und die Zivilgesellschaft zu beteiligen.

„Wir erleben hier einen weiteren Versuch, eine Zensurinfrastruktur in Deutschland aufzubauen. Diesmal kommt er unter dem Deckmäntelchen der Prävention von Glücksspielsucht, wahrscheinlicher ist jedoch die Furcht vor Steuereinnahmeverlusten durch ausländische Glücksspielseiten“, erklärt Benjamin Stöcker, Mitglied im AK Zensur. „Damit wird dem freien Zugang zu Informationen im Netz der Kampf angesagt. Dabei dachten wir, die Politik hätte aus den Debakeln beim Jugendmedienschutzstaatsvertrag und dem Zugangserschwerungsgesetz gelernt.“

Welche Sperrtechnik zum Einsatz kommen soll, ist dem Entwurf nicht eindeutig zu entnehmen. Es besteht aber Grund zur Befürchtung, dass die Eingriffe diesmal noch über die geplanten Stoppschilder des Zugangserschwerungsgesetzes hinausgehen sollen. Denkbar ist, dass die Zugangsprovider zu Sperren auf IP-Adress-Ebene oder gar einer sogenannten Deep Packet Inspection – und damit der Überwachung des gesamten Netzverkehrs – genötigt werden sollen. Dies wären Techniken, wie sie sonst nur in China und anderen totalitären Regimes zum Einsatz kommen.

Der AK Zensur fordert die Ministerpräsidenten der Länder auf, umgehend den aktuellen Verhandlungsstand des Staatsvertrages zu veröffentlichen und klarzustellen, mit welchen technischen Maßnahmen die Sperrforderung im aktuellen Entwurf des Glücksspielstaatsvertrages durchgesetzt werden soll. Außerdem soll eine angemessene gesellschaftliche Debatte über geplante DNS-Manipulationen und eine kritische Beteiligung der Zivilgesellschaft bei den Verhandlungsrunden statt der Kungelrunden hinter verschlossenen Türen ermöglicht werden.

Wörtlich steht im Entwurf vom 3. Dezember 2010 im §9, die Glücksspielaufsicht könne

Diensteanbieter im Sinne des Telemediengesetzes nach vorheriger Bekanntgabe unerlaubter Glücksspielangebote die verantwortliche Mitwirkung am Zugang zu den unerlaubten Glücksspielangeboten untersagen. Das Grundrecht des Fernmeldegeheimnisses (Artikel 10 des Grundgesetzes) wird durch Satz 1 eingeschränkt. Hierdurch sind Telekommunikationsvorgänge im Sinne des § 88 Abs. 3 Satz 3 des Telekommunikationsgesetzes betroffen.






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