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Twittern gegen Überwachung

AK Vorrat Rhein Main
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung versucht den Aktionstag gegen die Vorratsdatenspeicherung und andere Überwachungsmaßnahmen am kommenden Samstag (31.5.2008) zügig auch ins Web zu tragen und per Twitter live zu dokumentieren. Dazu existiert ein Account, der die aktuellen Infos aus den beteiligten Städten zusammenträgt. Jede Stadt kann einen eigenen Account erstellen und ihre Infos z.B. per SMS durchgeben - diese werden dann im bundesweiten Account automatisch aggregiert. Wir sind gespannt.

Das Getwittere gegen Überwachung findet sich unter: http://twitter.com/akvorrat

Demo “Freiheit statt Angst” gegen ausufernde Überwachung am 31.5.08 in Frankfurt am Main

Pressemitteilung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung:

Bürgerrechtler rufen für Samstag, den 31. Mai 2008 bundesweit zur Teilnahme an Aktionen gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Im ganzen Land werden besorgte Bürgerinnen unter dem Motto “Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße gehen.

Im Rhein-Main-Gebiet ruft daher ein breites Bündnis aus Organisationen und Parteien zu einer großen und bunten Demonstration in Frankfurt auf. Treffpunkt ist die Alte Oper um 14.00 Uhr.

Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der “große Bruder” Staat und die “kleinen Brüder” aus der Wirtschaft wissen es immer ganz genau.
Demo Frankfurt Freiheit statt Angst 2008Nach der Vorratspeicherung der gesamten elektronischen Telekommunikation seit Januar 2008 stehen nun mit der heimlichen Online-Durchsuchung von Computern, der elektronischen Gesundheitskarte und geheimdienstlichen Befugnissen für das BKA (BKA-Novelle) weiter verschärfte Überwachungsbefugnisse auf der unersättlichen politischen Agenda. Dabei bewirkt die zunehmende elektronische Erfassung und Überwachung der gesamten Bevölkerung keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität, kostet Millionen von Euro und gefährdet die Privatsphäre aller BürgerInnen. Wo Angst und Aktionismus regieren, bleiben gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit ebenso auf der Strecke wie ein Angehen der wirklichen, alltäglichen Probleme der Menschen.

Hinzu kommt: Wer sich ständig überwacht und beobachtet fühlt, kann sich nicht mehr unbefangen und mutig für seine Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Es entsteht allmählich eine unkritische Konsumgesellschaft von Menschen, die “nichts zu verbergen” haben und dem Staat gegenüber - zur vermeintlichen Gewährleistung totaler Sicherheit - ihre Freiheitsrechte aufgeben. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!

Um gegen Sicherheitswahn und die ausufernde Überwachung zu protestieren, gehen wir am Samstag, den 31.Mai 2008 in Frankfurt am Main unter dem Motto “Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße. Treffpunkt ist die Alte Oper um 14:00 Uhr. Der Protestmarsch durch die Stadt wird unter anderem über den Bahnhofsplatz führen, bevor er mit einer Abschlusskundgebung wieder vor der Alten Oper enden wird.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, an der Demonstration teilzunehmen. Die Politiker sollen sehen, dass die Bürger für ihre Freiheiten wieder auf die Straße gehen! Auf der Demoseite (http://www.FreiheitstattAngst.de) finden sich jeweils die neuesten Infos und Verweise auf die lokalen Aktionen.

Die detaillierten Forderungen sowie die Liste der Unterstützter findet sich auf:
http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freiheit_statt_Angst_2008/Frankfurt/Pressemitteilung

Die Planungsseite zur Demo findet sich auf:
http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freiheit_statt_Angst_2008/Frankfurt_am_Main

Freiheit statt Angst 2008 - Bundesweiter Aktionstag am 31. Mai 2008

Demo gegen Überwachung Freiheit statt Angst 2008 Frankfurt

+++Bürgerrechtler rufen für Samstag, den 31. Mai 2008 in vielen Städten zur Teilnahme am bundesweiten Aktionstag gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Im ganzen Land werden besorgte Bürgerinnen unter dem Motto “Freiheit statt Angst - Für die Grundrechte” auf die Straße gehen.+++

Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der “große Bruder” Staat und die “kleinen Brüder” aus der Wirtschaft wissen es immer genauer.

Nach der Vorratspeicherung der gesamten elektronischen Telekommunikation seit Januar 2008 stehen nun mit der heimlichen Online-Durchsuchung von
Computern, der massenhaften Überwachung von Flugreisenden, der elektronischen Gesundheitskarte, den geheimdienstlichen und exekutiven Befugnissen für das BKA (BKA-Novelle), sowie dem neuesten Vorschlag für einen neuen “nationalen Sicherheitsrat” weiter verschärfte Überwachungsbefugnisse auf der politischen Agenda der unersättlichen Sicherheitspolitik. Dabei bewirkt die zunehmende elektronische Erfassung und Überwachung der gesamten Bevölkerung keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität oder Terrorismus, kostet Millionen von Euro und gefährdet die Privatsphäre aller BürgerInnen. Wo Angst und Aktionismus regieren, bleiben gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit ebenso auf der Strecke wie ein Angehen der wirklichen, alltäglichen Probleme der Menschen.

Hinzu kommt: Wer sich ständig überwacht und beobachtet fühlt, kann sich nicht mehr unbefangen und mutig für seine Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Es entsteht allmählich eine unkritische Konsumgesellschaft von Menschen, die “nichts zu verbergen” haben und dem Staat gegenüber - zur vermeintlichen Gewährleistung totaler Sicherheit - ihre Freiheitsrechte aufgeben. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!

Um gegen den Sicherheitswahn und die ausufernde Überwachung zu protestieren, gehen wir am Samstag, den 31.Mai 2008 in vielen Städten Deutschlands unter dem Motto “Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!” auf die Straße.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an den Mahnwachen, Demonstrationen, Kunstaktionen, Flashmobs, Kundgebungen, Grillfesten, Parties, Infoständen usw. zu beteiligen! Es soll überall sichtbar werden, dass die Bürger für ihre Freiheiten wieder auf die Straße gehen!
Auf der Demoseite (http://www.FreiheitstattAngst.de) finden sich jeweils die neuesten Infos und Verweise auf die lokalen Aktionen.

Unsere Forderungen:

1. Weniger Überwachung

Wir fordern

  • keine Totalprotokollierung von Telefon, Handy und Internet (Vorratsdatenspeicherung),
  • keine heimliche Durchsuchung von Computern,
  • Stopp der Videoüberwachung des öffentlichen Raums, keine automatische Gesichtskontrolle,
  • Stopp von Biometrie und RFID-Chips in Ausweisen und Reisepässen,
  • keine Vorratsspeicherung von Flugpassagierdaten,
  • keine geheimdienstlichen oder exekutiven Befugnisse für das BKA (BKA-Novelle)
  • kein automatischer Kfz-Kennzeichenabgleich auf öffentlichen Straßen,
  • kein nationaler Sicherheitsrat, stattdessen Einrichtung einer Grundrechte-Agentur,
  • Stopp der elektronischen Gesundheitskarte
  • Stopp der Einschränkungen des Versammlungsrechts auf Länderebene


2. Bestehende Überwachungsgesetze auf den Prüfstand stellen

Wir fordern eine unabhängige Überprüfung aller seit 1968 beschlossenen
Überwachungsgesetze auf ihre Wirksamkeit und schädlichen Nebenwirkungen.

3. Stopp für neue Überwachungsgesetze

Nach der inneren Aufrüstung der letzten Jahre fordern wir einen
sofortigen Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren
Sicherheit, wenn sie mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden sind.

Links:
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung:
https ://www.vorratsdatenspeicherung.de

Planung der bundesweiten Proteste am 31. Mai 2008:
https>

60 Minuten geballte Musik zum Thema Überwachung und Privatsphäre

Einzelsendung: Privacy Music Mix 1 “Freiheit statt Angst” Edition remixed by DJ Indata Jones

60 Minuten geballte Musik zum Thema Überwachung und Privatsphäre vom österreichischen Radio Netwatcher (Orange 94,0) mit folgenden Künstlerinnen:
Ecolud, Bundestag United, Dj Darkzone, Versbox, Georg Danzer, Foyer des Arts, Rainer von Vielen, Seizu, Sliver, Wiespaet, u.a.

http://sendungsarchiv.o94.at/get.php?id=094pr2405

(mirror 1, mirror 2)

Weitere Infos:
http://www.netwatcher24.de

Umfrage zum Thema Überwachung

Marco Husmann von der FHWT Vechta bittet um Mithilfe bei seiner Umfrage zum Thema Überwachung:

Im Rahmen meines Studiums untersuche ich den Zusammenhang ob durch verschärfte Überwachungsmaßnahmen des Staates mehr Freiheit durch mehr Sicherheit in der Bevölkerung erreicht werden kann.

Der Fragebogen wurde so gestaltet, dass er einfach und intuitiv ausgefüllt werden kann. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ca. 15 Minuten Zeit in Anspruch.

Bitte bedenken Sie dabei, dass Ihre persönliche Meinung zählt – es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.

Die Befragung ist selbstverständlich anonym und höchst vertraulich. Ihre Angaben dienen lediglich als Datengrundlage für meine empirische Untersuchung und werden auf keinen Fall weitergeben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mitmachen!

Freie Ärzteschaft und Bündnis “Stoppt die e-Card” starten Unterschriftenaktion

Wollen Sie, dass in Zukunft Ihre Krankheitsdaten, z. B. AIDS, Krebs, Diabetes, Potenzprobleme oder Nervenzusammenbruch, nicht mehr der Schweigepflicht Ihres Arztes unterliegen, sondern in zentralen Computern mit Internet-Anbindung gespeichert werden?

Die Freie Ärzteschaft und das Bündnis “Stoppt die e-Card” haben eine Unterschriftenaktion gegen die Pläne zur Einführung einer elektronische Gesundheitskarte gestartet:

Die neue Unterschriftenliste zur Auslage in Arztpraxen und an anderen Orten steht jetzt als Download zur Verfügung. Mit Ihrer Unterschrift erklären Sie:

Ich widerspreche der geplanten Speicherung meiner Krankheitsdaten auf zentralen Computern außerhalb der Arztpraxis.

Ich lehne die geplante «elektronische Gesundheitskarte» ab und werde meine bisherige Versichertenkarte weiter nutzen.

Die gesammelten Unterschriften werden u.a. auf dem 111. Deutschen Ärztetag in Ulm (20.-23.5.2008) präsentiert. Dort wird die Kartentechnologie eines der

Infos:

Veranstaltungshinweis: Filmvorführung “A Scanner Darkly” mit Diskussion (AK Vorrat und CCC, Mainz, 25.4.2008)

Am kommenden Freitag präsentieren Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und Chaos Computer Club Mainz im Rahmen des Filmfestivals von “die gesellschafter” im Mainzer Capitol-Kino den Film “A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm” mit Keanu Reeves und Winona Ryder, der auf einer Geschichte von Philip K. Dick beruht und das düstere Bild eines paranoiden Überwachungsstaates zeichnet.

Der Film beeindruckt auch durch seine besondere visuelle Ästhetik, die mittels moderner Computertechnik eine comichafte Anmutung erzeugt. Inhaltlich zeichnet der Film das düstere Bild eines paranoiden Überwachungsstaates mit Parallelen zum gegenwärtigen “Krieg gegen den Terror”.
Aber im Film geht es auch um die zunehmende Schizophrenie im Verhalten und Denken des Individuum, die durch ein selbstreferentielles, lückenloses Überwachungsinstrumentarium erzeugt wird und die Realität (der Gesellschaft) in zunehmendem Maße verändert.

Filmstart ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 5€. Im Anschluss findet eine Diskussion mit dem Publikum zur aktuellen politischen Entwicklung statt.

Weitere Infos:

Filmfestival Mainz CCC Mainz und AK VorratFilmfestival Mainz CCC Mainz und AK Vorrat (cc-by-nc-nd Anja Kunkel)

(Design cc-by-nc-nd Anja Kunkel)

Videozusammenschnitt von der Demo “Für ein Morgen in Freiheit” (Köln 15.03.2008)

(via)

Grüne Jugend NRW startet Kampagne “Freiheit sichern”

triple surveillance camDie Grüne Jugend NRW hat am Wochenende bei ihrer Landesmitgliederversammlung eine Kampagne gegen Überwachung gestartet:

Im Zuge des Sicherheitsstrebens werden unbescholtene BürgerInnen zunehmend überwacht und so pauschal unter einen Terrorismusverdacht gestellt. Mit Hilfe der Rhetorik von der „akuten Bedrohungssituation in Deutschland“ werden zusehends elementare Freiheitsrechte ausgehebelt.

Die GRÜNE JUGEND NRW stellt sich gegen eine solche Orwell’sche Logik. Wir lehnen diese gefährliche Entwicklung zum totalen Überwachungsstaat ab – wir dürfen nicht für ein scheinbares Mehr an Sicherheit die Freiheit aufgeben!

Deshalb haben wir die Kampagne „FREIHEIT SICHERN! GEGEN DEN ÜBERWACHUNGSSTAAT“ ins Leben gerufen.

Quelle: Grüne Jugend NRW

(via Malte, Bild von cbs_fan)

Veranstaltungshinweis: “Schutz der Privatheit - Informationsgesellschaft ohne Tabu?”

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Rheinland-Pfalz lädt für Mittwoch den 23.04.2008 ein zur Podiumsdiskussion mit dem Thema

Schutz der Privatheit - Informationsgesellschaft ohne Tabu?
am Mittwoch, den 23.04.2008 um 18 Uhr

Täglich hinterlassen wir bewusst oder unbewusst unverwischbare Datenspuren für die digitale Ewigkeit. Unser Alltag wird erfasst und überwacht - die Daten können als Mittel sozialer Kontrolle verwendet werden. Der Staat und die Wirtschaft haben ein unstillbares Bedürfnis, an unsere Daten zu gelangen, sie zu speichern und auszuwerten. Die Ursachen, die Risiken und die Folgen der kontinuierlich schrumpfenden Privatsphäre zu diskutieren, ist Ziel der Veranstaltung.

Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion:

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, Richterin am BVerfG
Dr. Heinz Georg Bamberger, Minister der Justiz Rheinland-Pfalz
Prof. Dr. Beate Rössler, Universität von Amsterdam
Dr. Bernd Flessner, Universität Erlangen-Nürnberg
Andreas Bogk, Chaos Computer Club

Veranstaltungsort:

Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur,
Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz
Anfahrt: http://www.adwmainz.de/index.php?id=430

Weitere Infos sowie Programm und Anmeldeformular auf der Webseite des Landesbeauftragten für den Datenschutz unter
http://www.datenschutz.rlp.de/index8.html






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