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Am kommenden Donnerstag, den 4. Februar 2010 findet in Mainz ein Vortrag zum Thema “Rechtliche Gefahren offener WLANs und Lösungsansätze” statt. Veranstalter ist die Freifunk-Initiative Mainz in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Rhein-Main.
Beschreibung:
Öffentlich zugängliche WLANs sind eine hilfreiche Einrichtung, bergen aber auch rechtliche Risiken für Betreiber wie Nutzer. Traurige Berühmtheit hat etwa die von der Rechtsprechung entwickelte ‘Störerhaftung’ erlangt, dank der selbst das altruistische, unentgeltliche Betreiben eines WLAN-Hotspots ein kostspieliges Vergnügen werden kann. Ahnungslose Nutzer wurden festgenommen. Welche Probleme gibt es und wie lassen sie sich lösen?
Der Referent ist Jurist vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Frankfurt. Los geht es um 19 Uhr. Eingeladen sind alle, die sich für Themen rund um offene WLAN-Netze und Freifunk oder die Vorratsdatenspeicherung interessieren.
Ort: pengland (Anfahrt)
Eintritt: frei
Start: 19 Uhr
Weitere Infos: http://wiki.freifunk.net/Mainz
Bei der siebten “Extended Semantic Web Conference” Ende Mai 2010 in Heraklion, Griechenland, wird es einen interessanten Workshop zu dem wichtigen Thema “Trust and Privacy on the Social and Semantic Web” geben:
More than ever, the Semantic Web is becoming reality as it is an integrated component of the Web we are browsing everyday - be it the Open Linked Data movement that nowadays exposes over 10 billion triples of RDF or the annotated and structured information available on Web pages used by major search engines, such as Yahoo! SearchMonkey and Google. Moreover, social data about people and their interaction is made available in machine-understandable format in projects like FOAF or SIOC. Facing this amount of data, privacy and trust consideration is an important step to take right now. The challenging research questions arising from this movement include:
- How do people know that the data gathered from several sources for reasoning purposes can be trusted?
- How can one avoid that personal data exposed on the Semantic Web will be combined with other available semantic data in a way that sensitive information may be revealed?
- How shall a safe reasoning process look like that does not end up in a conflict only because a single Semantic Web peer exposed a contradiction?
As last year, we expect both theoretical and practical contributions (including demos) on these hot topics. For more information about the workshop, deadlines, etc. please check the SPOT2010 website.
(via)
Tagesthemen-Bericht aus Juni 2009:
Erich Moechel berichtet auch in der Futurezone über Monitoring-Center, technische Möglichkeiten und wie der Iran Twitter-User überwacht.
ZDF und PHOENIX über unsere Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung und die gestrige Verhandlung beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe:
Außerdem hat netzpolitik.org einen sehr umfangreichen Medienspiegel von gestern sowie ein Archiv der Live-Tweets aus dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

In Mainz bahnt sich eine Ampel-Koalition aus SPD, GRÜNE und FDP an. Auf Basis des heute veröffentlichten Entwurfstextes, der bereits von den Fraktionen beschlossen wurde und an dem sich voraussichtlich nicht mehr viel ändern wird, habe ich mit dem Java Applet wordle eine Tagcloud erstellt. Bewusst habe ich auf Farbspiele verzichtet. Sie steht unter Creative Commons by-Lizenz. (Wordle-Link)
Außerdem habe ich das Dokument und den Text um einige Dinge bereinigt, um aus der Grafik auch die eigentlichen Inhalte etwas mehr herauslesen zu können. Wörter wir “Koalitionsparteien”, “Stadt” o.ä. sowie verschiedene Verben und Adverben habe ich (natürlich völlig subjektiv) entfernt. Heraus kommt dann Folgendes (Wordle-Link):
(Auf die Bilder klicken für größere Versionen)
Schon seit Langem experimentiert Google mit personalisierten Suchergebnissen. Dabei wird für den einzelnen User dessen Such- und Surfverhalten gespeichert (z.B. Suchanfragen und welche Links innerhalb einer bestimmten Ergebnisliste der Nutzer angeklickt hat) um die für ihn relevanten Ergebnisse höher gewichten zu können und Irrelevantes herauszufiltern. Jetzt soll diese Funktionalität allen Nutzern standardmäßig zur Verfügung stehen. Einbezogen wird das Benutzerverhalten der letzten 180 Tage. Zurückgegriffen wird dabei auf ein Cookie, das beim Benutzer abgelegt wird und diesen identifiziert.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist personalisierte Suche ein hochinteressantes Thema, wird es doch bei massiv wachsender Datenmenge immer schwieriger persönlich relevante Informationen zu finden und wird gleichzeitig doch der Zugang zu Wissen immer mehr zum zentralen Aspekt der Informationsgesellschaft. Beachtet werden sollten allerdings auch stets die datenschutzrechtlichen Bedenken, die so ein System mit sich bringt. Bei Google wird kein Opt-In, sondern lediglich ein Opt-Out-Verfahren eingesetzt, d.h. standardmäßig werden zukünftig die Suchergebnisse aller Nutzer von Google personalisiert (auch ohne Anmeldung). Wer das nicht möchte, kann die Personalisierung deaktivieren, wozu man sich des Umstandes aber natürlich erst einmal bewusst sein muss. Laut einem Bericht des Magazins Golem.de findet übrigens keine Verknüpfung der Suchdaten mit denen im normalen Google-Account statt, d.h. die Daten würden komplett getrennt behandelt.
Meiner Meinung nach ist personalisierte Suche generell eine zukunftsträchtige Technologie, allerdings hoffe ich, dass es solche Techniken bald auch für den heimischen PC gibt und der Nutzer durch lokale Datenhaltung des persönlichen Profils auch weiterhin Herr seiner Daten bleibt. So könnte man in den Genuss der Personalisierung kommen, ohne Angst haben zu müssen, dass jede Suchanfrage monatelang gespeichert, verarbeitet, und möglicherweise zweckfremd verarbeitet oder weitergegeben wird.
Basierend auf den offenen Behördendaten, die Amerikas OpenData-Vorzeigeprojekt “data.gov” zutage fördert, entstehen derzeit viele tolle Anwendungen. Eine davon ist z.B. “DataMasher” - eine Plattform, die es Nutzern erlaubt im Mashup-Stil mit wenigen Klicks Datentöpfe auszuwählen, zu kombinieren und so ihre eigenen Datenauswertungen intuitiv zusammenzustellen:




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