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Archive for February, 2009 Page 2 of 2



Lesezeichen vom 12.2.2009

Lesezeichen vom 12.2.2009:

Datenskandal: Stadt Stuttgart gleicht Gehaltskonten von 1.600 Mitarbeitern ab

Wie der SWR berichtet hat das Rechnungsprüfungsamt in der Stuttgarter Verwaltung heimlich die Kontodaten von 1.600 Beschäftigten mit denen von Lieferanten abgeglichen. Wie die Rechnungsprüfer an die Kontodaten der Mitarbeiter gelangten ist bislang unklar. Die Überprüfung fand pauschal und ohne konkreten Verdacht statt.

Lesezeichen vom 7.2.2009 bis 12.2.2009

Lesezeichen vom 7.2.2009 bis 12.2.2009:

Internetsperren in Deutschland bedeuten chinesische Verhältnisse

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags kommt laut Golem.de zu dem Ergebnis, dass Internetsperren gegen Kinderpornografie nur mit Zensurvorrichtungen wie in China möglich sind und der Grundgedanke der dezentralen Vernetzung von Computern dafür aufgegeben werden müsste:

Die geplanten zentralen technischen Filtersysteme bedeuteten ein großes Missbrauchspotential, heißt es in dem Gutachten. Aus Angst vor Geldstrafen könnten Provider auch Inhalte sperren, “die an sich unbedenklich sind”. Die damit verbundene Gefahr des weiteren Abbaus demokratischer Rechte müsse “als besonders schwerwiegend angesehen werden”. Zudem sei die ab März geplante Sperrung ausländischer Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten technisch kaum umsetzbar. Mit einem “vergleichsweise geringen Aufwand” könnten Internetnutzer die blockierten Seiten trotzdem aufrufen.

Quelle: Golem.de

Privacy Open Space in Berlin (1.-3.April 2009)

Im Rahmen des EU-Projektes “PrivacyOS” (Privacy Open Space) unter der Koordinierung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) wird vom 1.-3. April 2009 die zweite PrivacyOS Konferenz ausgerichtet. Die Konferenz wird in den Räumen des Mediacenters in Kooperation mit der Konferenz re:publica in Berlin stattfinden. […]

Kern der Arbeit von PrivacyOS unter der Projektleitung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) ist der Datenschutzdiskurs auf Konferenzen, die nach der sogenannten “Open Space”-Methode ausgerichtet werden: Die Teilnehmer bringen eigene Themen ein und gestalten dazu Vorträge und Diskussionen. Die Agenda eines “Open Space” (engl. für „offener Raum“) wird erst zu Beginn der Konferenz erstellt. Jeder kann ein Thema mit datenschutzrechtlichem Bezug einbringen und bekommt in Abhängigkeit des Interesses der anderen Teilnehmer einen Zeitblock und einen Raum zugeordnet. Diese Dynamik ermöglicht es auch, neue und aktuelle Themen zu behandeln.

Innerhalb des Projektes PrivacyOS wird die Möglichkeit geboten, sich über “Best-Practices”, datenschutzrechtliche Herausforderungen und mögliche Lösungen auszutauschen. Aus diesem Grund werden über einen Zeitraum von zwei Jahren vier Open-Space-Konferenzen parallel zu Veranstaltungen mit datenschutzrechtlicher Relevanz organisiert. Auf den PrivacyOS-Konferenzen werden eine Vielzahl von Themen wie etwa Electronic ID-Cards, eParticipation, Datenschutzsiegel oder Krypto-Mechanismen diskutiert und Anwendungsmöglichkeiten erarbeitet

Quelle: re-publica.de
Weitere Infos: https://www.privacyos.eu

Lesezeichen vom 6.2.2009

Lesezeichen vom 6.2.2009:

Google ändert Datenschutzbestimmungen: Auch Dienste-Nutzung wird erfasst

Wie ZDNet berichtet hat Google am 28. Januar 2009 seine Datenschutzbestimmungen geändert:

Suchmaschinenanbieter zeichnet jetzt auch Anwender-Interaktionen mit Google-Diensten auf

Google hat seine Datenschutzrichtlinien am gestrigen Data Privacy Day geändert, ohne öffentlich darauf hinzuweisen. Wie Digital Inspiration berichtet, protokolliert und speichert der Suchmaschinenanbieter ab sofort nicht mehr nur User-Daten wie Webanfrage, IP-Adresse sowie Browser-Typ und zeichnet diese in Form von Serverprotokollen auf. Vielmehr erfasst er jetzt auch Informationen, ob und wie Anwender Google-Dienste nutzen. Dies begründet das Unternehmen damit, Anwender etwa vor Phishing schützen zu wollen.

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Lesezeichen vom 30.1.2009 bis 1.2.2009

Lesezeichen vom 30.1.2009 bis 1.2.2009:

Ausgekramt: Europäische Datenschutzkonvention

Die Europäische Datenschutzkonvention ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der den Schutz und den grenzüberschreitenden Austausch personenbezogener Daten regelt. Die offizielle Bezeichnung lautet „Übereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten (Konvention Nr. 108)“.

Die Konvention wurde am 28. Januar 1981 von den damaligen Mitgliedstaaten des Europarats vereinbart und trat am 1. Oktober 1985 in Kraft. Seit 2007 ist aufgrund dieser Unterzeichnung der 28. Januar der Europäische Datenschutztag.

Mit dem Übereinkommen wollten die unterzeichnenden Staaten den Datenschutz im Geltungsbereich der Konvention sicherstellen. Angesichts des zunehmenden grenzüberschreitenden Datenverkehrs sollte innerhalb der Unterzeichnerstaaten ein einheitliches Datenschutzniveau hergestellt werden. Im Hintergrund stand aber auch die Erwägung, dass ein übertriebener Datenschutz den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Staaten hemmen könnte.

Die unterzeichnenden Staaten wurden deshalb durch das Übereinkommen verpflichtet, die Rechte und Grundfreiheiten – insbesondere die Persönlichkeitsrechte – der in ihrem Hoheitsgebiet lebenden Menschen bei der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten zu schützen und zugleich den freien Datentransfer in andere Unterzeichnerstaaten grundsätzlich zu erlauben.

(Quelle: Wikipedia)






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