Die Frankfurter Rundschau weist auf eine Ausstellung in der Uni hin:
Ungewöhnliche Einblicke in den Alltag einer Stadt präsentieren vier junge Künstler in der Ausstellungshalle der Goethe-Universität, Sopienstraße 1-3. Unter dem Titel “Betriebssystem” erzählen die Arbeiten über öffentliche und private Begegnungen in urbanen Räumen. Macht und Ohnmacht der Menschen in der städtischen Ordnung stehen im Vordergrund.
So hielt Hemelinde Hergenhahn mit einem Fensterspion merkwürdige Situationen an öffentlichen Plätzen fest. Anke Philipp ging noch weiter und filmte mit einer Überwachungskamera eine Polizistin bei ihrer täglichen Arbeit an einer Kreuzung. Eine andere Perspektive eröffnen auch die Fotografien von Laura Padgett: Sie stellt Bilder nebeneinander, die Nahes und Fernes oder Inneres und Äußeres verbinden. Saskia Schüler hingegen verdichtet die Eindrücke in ihren Gemälden bis zur Unkenntnis. Bis 12. Dezember läuft die Ausstellung noch. Der Eintritt ist frei.
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