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Archive for September, 2008

“Freiheit statt Angst”-Warm-up-Demo in Leipzig

Am vergangenen Sonntag, den 28. September 2008, demonstrierten in Leipzigr etwa 500 Menschen gegen Vorratsdatenspeicherung und staatlichen Überwachungswahn sowie für Freiheit und Grundrechte.Von der Veranstaltung, die die Ortsgruppe Leipzig des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung initiiert hatte, gibt es einen kleinen Zusammenschnitt:

Lesezeichen vom 25.9.2008 bis 29.9.2008

Lesezeichen vom 25.9.2008 bis 29.9.2008:

Lesezeichen vom 21.9.2008 bis 23.9.2008

Lesezeichen vom 21.9.2008 bis 23.9.2008:

Verwaltungsgericht Berlin: “Vorratsdatenspeicherung eventuell verfassungswidrig” (Update)

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Wie heise online berichtet, hat das Berliner Verwaltungsgericht eine ausländische Telekommunikationsfirma von der Vorratsdatenspeicherung befreit und die Beschwerde dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt:

Das Verwaltungsgericht Berlin hat in einer einstweiligen Verfügung entschieden, dass die Verpflichtung zur verdachtslosen Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten ohne Entschädigung angesichts der hohen Investitionskosten für die Überwachungsmaßnahme unverhältnismäßig ist. Die mit der Klage einer Tochter einer ausländischen Telekommunikationsfirma befasste Kammer vertrat somit die Ansicht, dass die Auflagen für die sechsmonatige Protokollierung der Nutzerspuren in ihrer jetzigen Form verfassungswidrig sind. Sie befreite die Klägerin daher bis auf Weiteres von der Umsetzungspflicht

hier weiterlesen.

Update: Heise online hat seine Meldung korrigiert und spricht jetzt nur noch davon, dass das Berliner Gericht die Verpflichtung zur verdachtsunabhängigen Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten ohne Entschädigung “kritisch” sehe und in einer ersten Mitteilung an die Beschwerdeführer die Ansicht vertreten habe, “dass die Auflagen für die sechsmonatige Protokollierung der Nutzerspuren in ihrer jetzigen Form unverhältnismäßig und verfassungswidrig sein könnten“.

Lesezeichen vom 18.9.2008 bis 21.9.2008

Lesezeichen vom 18.9.2008 bis 21.9.2008:

Gemeinsam mit dem Bus zur Demo nach Berlin: noch 25 Plätze zu vergeben

Zur Großdemo gegen Überwachung am 11. Oktober in Berlin wird es auch dieses Jahr wieder einen Bus des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung aus dem Rhein-Main-Gebiet geben. Alle bisherigen Informationen finden sich im AK-Vorrat-Wiki .

Das Ticket für Hin- und zurück kostet 45€ (etwas mehr kalkuliert als der Bus kostet, um Ausfälle zu kompensieren). Außerdem werden noch Spenden oder Sponsoren gesucht, um den Preis für alle Mitfahrer noch zu senken. Für die Fahrt ist wieder Programm geplant (siehe Wiki) wofür ebenfalls noch Beiträge gesucht werden.

Wer mitfahren will, kann sich per Mail an mainz@ at vorratsdatenspeicherung.de anmelden und dabei Name und Abfahrtsort angeben. Die Kontodaten kommen dann ebenfalls per Mail sobald sich genügend Mitfahrer gefunden haben.

Update: Es sind leider immer noch etwa 25 Plätze frei, d.h. wer mit will, sollte sich möglichst bald melden, damit der Bus zustande kommt und nicht abgesagt werden muss.

Lesezeichen vom 15.9.2008 bis 17.9.2008

Lesezeichen vom 15.9.2008 bis 17.9.2008:

Europa in Freiheit - Handeln gegen das Telekom-Paket!

Hinweis: Dieser Artikel stammt von Julia Seeliger und steht unter einer cc-by-3.0 (de)-Lizenz:

Markus Beckedahl macht Lobbying dafür, dass die Bürgerrechte in Europa gestärkt werden. Aktuell beschäftigt er sich mit dem Telekom-Paket, und da wird es gerade spannend, denn gerade haben sich Sozialdemokraten, Christdemokraten und Liberale im Europäischen Parlament bei der so genannten Universaldienst-Richtlinie auf ein Kompromiss-Papier geeinigt.

Dieses Papier hat Markus online gestellt (DOC - ODT - PDF), damit die Bürger/innen darin Einsicht nehmen können, es lesen und analysieren können, denn es betrifft ja ihre Lebenswelt und sie müssen die Möglichkeit haben, an dem europaweiten Diskurs um das Telekom-Paket teilnehmen zu können. Noch nie was vom Telekom-Paket gehört? Dieser dreiminütige Film mit dem konservativen EP-Abgeordneten Christofer Fjellner ist ein guter Einstieg.

Außerdem gehören zum so genannten Telekom-Paket die Rahmenrichtlinie, die Richtlinie zur Einrichtung einer europäischen Regulierungsbehörde und die ePrivacy-Richtlinie. Markus bittet Leute, die eventuelle Kompromisspapiere für diese Richtlinien vorliegen haben, dass sie ihm diese zuschicken, damit er sie genauso der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen kann.

Zur Universaldienstrichtlinie bzw. dem vorliegenden Kompromisspapier liefert netzpolitik.org folgende Einschätzung:

Gegenüber unserer ersten Mobilisierung vor den Abstimmungen in den Ausschüssen Anfang Juli hat sich die Sprache etwas gewandelt und ist nicht mehr ganz so gefährlich: Eine flächendeckende Überwachung des Internetverkehrs steht nicht mehr auf der Tagesordnung, was ein Erfolg unserer Bemühungen ist.

Aber genug Sprengstoff bleibt enthalten! Einige kritischen Punkte sind im aktuellen Kompromisspapier auf nationale Ebene verlegt worden. Hier würden wir uns aber wünschen, dass das Europaparlament eine klare Stellung für den Erhalt und Ausbau von Bürgerrechten im digitalen Raum und dem Erhalt von Netzneutralität bezieht. Das ist im Moment nicht der Fall, vielmehr gibt es genug Einfallstore, dass Nationalstaaten umstrittene Gesetzgebungen umsetzen können wie die “3 strikes and you´re out”-Strategie in Frankreich und Grossbritanien, mit denen unsere CDU auch sympathisiert. Viele von uns kritisierten Begriffe kommen dort weiterhin vor: So ist immer noch die Rede von “lawful” und “unlawful”, sowie einer “cooperation” zur Promotion von “lawful content”

Was kannst du tun?

Informiere dich, z.B. im Wiki, wo viele Hintergrund-Informationen rund um die Diskussion und die Kritik zusammen gestellt ist. Und schau dir den Film mit Christofer Fjellner an! Einen guten Einblick in die verwendete juristische Sprache gibt bietet das kurze Analyse-Papier von Monica Horten (PDF), sowie ein Papier (PDF) des europäischen Datenschutzbeauftragten zum vorherigen Kompromiss.

Analysiere das Kompromiss-Papier, wobei juristisches Englisch hilfreich ist.

Kontaktiere deine Abgeordneten. Vor allem Sozialdemokraten, Liberale und Konservative sollten daran erinnert werden, dass es viele Menchen gibt, die sich für ein freies und offenes Internet einsetzen und nächstes Jahr zur Wahl gehen. Sei höflich dabei und argumentiere inhaltlich! Deine EU-Abgeordnten und ihre Kontaktdaten findest du bei Abgeordntenwatch.

Schreibt darüber, podcastet und/oder erzählt anderen Menschen davon!

Mehr Argumente gegen das Telekom-Paket auf netzpolitik.org

Constanze Kurz bei NetzpolitikTV über den Datengipfel

Constanze Kurz zieht bei Markus Beckedahl im NetzpolitikTV ein Fazit zum Datengipfel des Bundesregierung:

Lesezeichen vom 14.9.2008

Lesezeichen vom 14.9.2008:






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