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Archive for May, 2008

Twittern gegen Überwachung

AK Vorrat Rhein Main
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung versucht den Aktionstag gegen die Vorratsdatenspeicherung und andere Überwachungsmaßnahmen am kommenden Samstag (31.5.2008) zügig auch ins Web zu tragen und per Twitter live zu dokumentieren. Dazu existiert ein Account, der die aktuellen Infos aus den beteiligten Städten zusammenträgt. Jede Stadt kann einen eigenen Account erstellen und ihre Infos z.B. per SMS durchgeben - diese werden dann im bundesweiten Account automatisch aggregiert. Wir sind gespannt.

Das Getwittere gegen Überwachung findet sich unter: http://twitter.com/akvorrat

Links vom 29.5.2008

Social media in plain english

(via)

Links vom 28.5.2008

Links vom 27.5.2008

Links vom 26.5.2008

Links vom 25.5.2008

FoeBud: “Datenmissbrauch im Konzerninteresse zeigt die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung”

Zu den Vorwürfen gegen die Telekom, Verbindungsdaten von Vorstandsmitgliedern und Journalisten ausspioniert zu haben, erklärt der FoeBud in einer Mitteilung:

Was der FoeBuD lange prophezeite, war bei der Telekom offenbar längst Praxis. Um herauszufinden, wer im Vorstand der Telekom Journalisten über Konzerndetails informiert, hat der Konzern über ein Jahr hinweg die gespeicherten Verbindungsdaten auf Kontakte zwischen Journalisten und Telekom-Vorstandsmitgliedern geprüft, um „undichte Stellen“ zu finden., meldet Spiegel Online.

Mit der Vorratsdatenspeicherung entstehen seit Januar 2008 neue umfangreiche Datensammlungen. „Sind die Daten erst einmal gespeichert, ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet“ erläutert padeluun vom Verein FoeBuD: „Wir haben immer darauf hingewiesen, dass Vorratsdatenspeicherung Begehrlichkeiten weckt. Dieser Vorfall zeigt, dass das keine akademisches Szenario ist, sondern geübte Praxis.“

Datensammlungen in den Händen von Unternehmen sind mindestens genauso problematisch wie beim Staat. Rena Tangens vom FoeBuD fordert daher: „Dieser Vorfall sollte Anlass sein, darüber nachzudenken, die gesetzlich vorgeschriebene Vorratsdatenspeicherung schnellstens abzuschaffen.“

-> zur Pressemitteilung

Ärzte lehnen Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ab

Auf dem 111. deutschen Ärztetag haben die Delegierten der Ärzteschaft der elektronischen Gesundheitskarte erneut eine Abfuhr “in der bisher vorliegenden Form” erteilt. Die Ablehnung der Ärzte fiel allerdings erheblich milder aus als zunächst angenommen: Ein erster Entschließungsantrag, der den Stopp des gesamten Projektes forderte, wurde in zweiter Lesung entschärft. Anstelle des kompletten Stopps fordern die Ärzte nun eine Neukonzeption unter Berücksichtigung der Prüfsteine, die zuvor in einer Sonderpublikation der Bundesärztekammer veröffentlicht wurden.

Quelle und weitere Infos: heise.de

Links vom 22.5.2008






Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany
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