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Fahndung mithilfe von Sateliten-Fotos?

Um den Mord an einer in Heilbronn Ende April erschossenen Polizistin aufzuklären, versucht die Polizei einem SWR-Bericht zufolge derzeit herauszufinden ob Satellitenbilder bei der Fahndung behilflich sein können. Die Bilder des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt scheinen hierfür aufgrund der Auflösung allerdings nicht in Frage zu kommen, weswegen die Polizei sich nun mithilfe des BKA im Ausland und in militärischen Archiven nach existierenden Bildern umhört, die maßgeblich von Spionagesatelliten stammen müssten.

Stimme.de schreibt dazu:

Über militärische Spionagesatelliten ist wenig bekannt. Eingesetzt werden sie üblicherweise, um feindliche Truppenbewegungen zu beobachten. Die Auflösung soll so sein, dass 50 Zentimeter große Gegenstände problemlos erkannt werden können offizielle Angaben gibt es dazu aber nicht. Das deutsche Weltraumaufklärungssystem heißt SAR-Lupe, befindet sich nach Auskunft des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung aber noch im Aufbau. Der erste von fünf Satelliten wurde im Dezember 2006 ins All geschossen. Ziel ist, dass jeder Ort der Welt innerhalb von 36 Stunden abgebildet werden kann.

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